10.06.2017: Tenerife Bluetrail Ultra 97 Km

Nun ist der derzeit längste und härteste Lauf auf Teneriffa wieder Geschichte. Leider für mich ohne finish! Es gibt auch hierzu eine Anzahl von Gründen, warum es nicht gereicht hat, aber unterm Strich hat nach 81 Km die Kraft gefehlt und die Folge war der Cutoff bei Asomadero. Es war schon zu spüren, dass dort wohl die Zeit überschritten wird, aber die Power, das Ruder nocheinmal herumzureißen war nicht mehr da. Es war trotzdem ein Trail, der aufgrund seiner Streckenführung alles abverlangt, der einfach gelaufen werden muss! Das Erlebnis am Start in Los Cristianos und die Zuschauer an den Wegen und Pisten, die Helfer an den Versorgungspunkten, alles ist mit Eifer und voller Freude dabei. 

Nach dem Start ging es erst durch die Stadt und dann in einem Baranco hinauf nach La Camela. Auf der Durchgangsstrasse ging es weiter nach Arona auf die Plaza. Dort war auch der erste Kontrollpunkt. Max 2:10 durften es sein. Ich war deutlich unter 2 Stunden und somit gut in der Zeit. Dann folgte die erste Überraschung hinsichtlich der Streckenführung. Es ging nicht wie im letzten Jahr auf die Piste nach Ifonche sondern erst durch den Baranco del Rey! Ein Baranco mit sehr anspruchsvollem Trail. An Tempo halten war nicht mehr zu denken. Später dann wieder die Piste. Aber die verlorene Zeit war erst mal weg. In Infonche war der nächste VP, auch mit freundlichen und engagierten Helfern besetzt. Jetzt folgten die nächsten 10 Km durch Barancos und schwierige Trails nach Vilaflor. Das höchste Bergdorf Spaniens! Dort war der nächste Kontrollpunkt.Auch hier war ich noch gut eine Stunde in der Zeit. Wasser auffüllen, etwas essen und dann wieder auf die Strecke. Jetzt ging es in die Paisaje Lunar, die Mondlandschaft. Trails mit anspruchsvollen Steigungen durch den Wald hinauf Richtung Guajara. Jetzt kamen die ersten Läufer des Trails von hinten und es wurde zeitweise ganz schön eng auf dem Singletrail. Aber es ging fair und freundschaftlich zu, so wie ich das hier kenne. Der Einstieg in die Canadas war ein erhebendes Gefühl. Es war jetzt hell und der Padre del Teide zeigte sich in seiner ganzen Größe. Der nächste Kontrollpunkt am Parador war ebenfalls mit entsprechender Zeitreserve erreicht. So dass ich auch hier erstmal die Trinkblase auffüllte und etwas zu mir nahm. Der nächste Teil des Rennens war der schwierigste. ca 11 Km hinauf am Pico Viejo vorbei durch extreme Trails im Lavafeld weiter zur Rambleta. Von 2100 Hm auf 3555 Hm. Die Sonne machte sich sehr bemerkbar und die dünne Luft trug ihren Teil zum Aufstieg bei. Dennoch schaffte ich diesen bärigen Aufstieg noch mit über einer Stunde Vorlauf und war zu diesem Zeitpunkt guten Mutes, dieses Rennen zu meistern. Es sollte aber anders kommen. Beim Downhill vom Teide zum Refigio bin gleich zweimal gestürzt. Konnte aber weitermachen. Im unteren Teil zu Montana Blanca stürzte eine Läuferin schwer, so dass ich bei Ihr blieb bis die Sanitäter da waren. Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, aber dieser Stop war nicht mehr eingeplant. Auf dem weiteren Weg nach Fortalezza habe ich wieder Kontakt zu einigen Läufern bekommen, die mit mir gemeinsam auf dem Teide waren, so dass ich wieder im Rennen war. Der nächste Kontrollpunkt war dann Pietras de los Pastores. Dort hatte ich ich noch ca 30 Minuten Vorlauf. Eine kurze Pause, Nahrung aufnehmen und dann ging es weiter. ca 73 Km waren hier schon weg. Doch dann kam der Mann mit dem Hammer. Saft- und kraftlos habe ich mich bis nach Asomadero durchgekämpft, konnte aber die vorgeschriebene Zeit nicht mehr halten. Aus und vorbei. Nach Tagen der Analyse und des Frustes bin ich entschlossen, es im nächsten Jahr wieder zu versuchen.

Ich zolle allen Finishern meinen Respekt und meinen Glückwunsch zu dieser grandiosen Leistung. 



02.04.2017: XXI Medio Maraton Las Galletas

Heute stand die 5. Teilnahme an dieser Veranstaltung an. Es war der erste Wettkampf, den ich hier auf der Insel gelaufen bin. Diesmal waren wir mit Unterstützung hier. Tina und Pascal, die eine Trailrunningwoche gebucht haben, sind ebenfalls mit gelaufen. Beide auf der 10,7 Km Strecke zur Einstimmung auf die kommenden Tage. Sie sind im Trainingsmodus gelaufen, da für die nächsten Tage ja noch einiges auf dem Plan stand. Ich bin wieder die Halbmarathonstrecke angegangen. Dieses Jahr nicht so erfolgreich aber dennoch zufrieden. Ein Halbmarathon mit 260 Hm muss auch erst mal gelaufen sein.Insgesamt war es wieder eine schöne Erfahrung unter Freunden mit dem gemeinsamen Essen der Paella als Ausklang.


19.03.2017: III Trail Fuentealta Vilaflor

Ein Trail mit Start im höchsten Bergdorf Spaniens, das musste erlebt werden. Bei diesem Rennen wurde zum ersten Mal auch die Marathondistanz angeboten. Das wollte ich dann auch gleich angehen, zumal die Lage der Strecke im Nationalpark herrliche Landschaften hat und mir von verschiedenen Trainingsläufen auch bekannt war.

Um 08:30 Uhr ging es los und erst mal ca 800 m auf Asphalt aus dem Ort heraus. Dann begann das Abenteuer. Auf einem breiteren Trail wurden gleich ordentlich Höhenmeter gemacht, was nach ca 4 km richtig los ging. Der Sendero GR 131 wurde zur Rennstrecke. Ein Singletrail mit schwierigem Untergrund und es wurden weitere Höhenmeter absolviert. Ein kurzer Abstieg zum Campo de futbol El Salguero in Vilaflor wird abgelöst von der nächsten Steigung zum Pino Enano ca 1 km steil bergauf. Danach der zweite Abstieg nach Vilaflor wo die 42 km-, 30 km- und 21 km Läufer ein kurzes Bad in der Zuschauermenge nehmen konnten um dann den Aufstieg in die Paisaje Lunar (Mondlandschaft) in Angriff zu nehmen. Ein besonders schwieriger Rennabschnitt mit vielen Höhenmetern hinauf auf 2.014 HM. Dann mit erst leichtem Gefälle zur Agua Agria und weiter zur Kreuzung der TF 21. Weiter nach Vilaflor und angetrieben von den Zuschauern erneuter Einstig in den Trail, der schon zu Beginn angegangen wurde. Nur noch 13 km, die es aber in sich hatten. Der Anstieg des GR 131 und zum Pino Enero nun zum zweiten Mal war schon enorm. Aber der Zieleinlauf hat für alle Strapazen entschädigt. Die Erwartung in diesen Lauf hat sich erfüllt. Auch wenn ich nicht vorne dabei war, was auch an der 10 er Einteilung der Categorias liegen kann, war ich sehr zufrieden und glücklich über mein finish.

 

 

 

 



04.02.2017: 11. Maraton del Meridiano

Dieses Jahr schon der zweite Wettkampf. Ein Marathon über 42 km und kummuliert 5.042 Hm. Der Lauf begann an der Plaza von Tigaday mit einer Gefällstrecke zum Canal der nach Sabinosa führt. Dort war nach ca 2 Km der eigentliche Start. Hier war kein Asphalt mehr, hier begann der Trail. Gleich mit der ersten harten Steigung. Bergauf 3 km mit 500 Hm auf schwierigen Weg aus Fels und grobem Stein. Dann wird eine Fahrstrasse überquert  und es folgt der weitere Anstieg. Knapp ein Km mit 150 Hm durch Dickicht, das sehr schwer zu begehen war, da der Boden vom Wetter der Tage davor aufgeweicht war. Danach eine etwas moderat zu laufende Strecke zum Hoya del Pino mit einem tollen Panorama in den Golf von Frontera. Ein Blick, der haften bleibt. Nun ging es an den Abstieg nach Sabinosa. Ein Trail mit einer hohen Schwierigkeitsstufe und 500 Hm abwärts auf verschlungenen Kurven. Kaum dort angekommen, ging es an die zweite große Steigung der Strecke. 600 Hm auf 3 Km waren zu überwinden bis El Cres. Zwischen knorrigen alten Wachholderbäumen, die der Wind gezeichnet hat, vorbei am Wahrzeichen der Insel, La Sabina, weiter zur Eremita des los Reyes, einem Ort, der für die Inselbewohner eine große Bedeutung hat. Von hier aus ging es an die letzte große Steigung, auf den höchsten Punkt der Insel: Malpaso, auf 1501 m Höhe. Eine kontinuierliche Steigung mit 800 Hm auf 10 Km. Dieser Abschnitt gilt als der Härteste des ganzen Laufes. Wind und Hitze stellen weitere hohe Hürden dar. Als wir hier durch waren und am Cruz de Los Reyes die nächste Verpflegungsstelle erreichten, war erstmal durchatmen angesagt. Danach folgte eine ca 2 Km lange Strecke durch vulkanisches Gebiet mit einem atemberaubenden Blick auf den Grat der Vulkankegel des Golfes und über das Meer. Und dann ging es abwärts. Von San Salvador mit mehr als 3 km Strecke waren über 1000 Hm abzusteigen. Hier hörte man schon die Ansagen vom Zieleinlauf und die Vorfreude auf das Finish dieses Rennens nahm weiter zu. Auf der langen Geraden zum Ziel wurden wir noch einmal von den vielen Zuschauern ins Ziel getragen, wo die verdiente Medaille um den Hals gehängt wurde. Ein Super Gefühl.

11. Maraton del Meridiano


 

21.01.2017: V Nocturno Solidarios de Puerto de                                 Santiago 

Dieser Lauf stand ganz im Zeichen der Solidarität mit unseren Mitmenschen, denen es nicht so gut geht. Startgebühr 5 Kg nicht verderbliche Lebensmittel. Spontan haben wir uns entschlossen, daran teilzunehmen. 249 andere Läufer und Läuferinnen haben genauso gedacht. so kamen Lebensmittel con mehr als 1,2 t zusammen. Obwohl der Lauf für Ultraläufer eher nicht interessant ist, war es die Sache wert. Ein gutes Gefühl, in der Laufgemeinschaft mit anderen ein Hilfsprogramm zu unterstützen. 

V Novturno Solidario


1  

22.10.2016 Albmarathon Schwäbisch Gmünd

Nach 4 Jahren ohne eigene Teilnahme am Albmarathon haben wir beschlossen, es dieses Jahr wieder anzugehen. Nachdem Leipzig in diesem Jahr ohne uns stattfinden musste, haben sich insgesamt 8 Teammitglieder zum Albmarathon angemeldet. 

Es war für einige unserer Teamplayer das erste gemeinsame Laufevent und deshalb haben wir uns besonders darüber gefreut. Am Abend vor dem Lauf saßen wir bei Pasta im Gasthof Ochsen in Unterbettringen zusammen und plauderten über unsere Lauferlebnisse. Es war ein sehr schöner Abend und auch der Wirt war sehr gut drauf, nachdem er gemerkt hat, was für eine Truppe er da bewirtet.

 

Das erstemal war auch Xenia dabei. Sie startete das erstemal bei einem Wettkampf.Und das gemeinsam im Team mit Ihrem Opa. Der war so stolz auf seine Enkelin, da ist nicht zu beschreiben. 


Auch Werner, der 2013 einen Einsteigerkurs belegte, war mit von der Partie. Trotz einiger gesundheitlicher Probleme hat er wieder Spass am laufen und ist dieses Jahr wieder die 10 Km gelaufen. Auch sein Sohn Alexander war dabei. Das erstemal für Waldo´s Laufteam am Start. 


Auch unser Freund Arndt aus Goldbach und seine Lebenspartnerin Ilona sind für unser Team gestartet. Als erfahrene Ultraläufer und Triathleten konnten sie einige Fragen dank eigener Erfahrungen beantworten.


Und auch Sigge mit seiner Tochter Celine waren dabei. Sie gehören schon zu den tragenden Säulen des Teams nicht nur bei Wettkämpfen. Leider konnte Claudia, die ebenfalls schon seit Anfang dabei ist, wegen eines grippalen Infekts nicht teilnehmen. Aber wir sind dann "für sie" gelaufen. Das hat sicher auch zur schnellen Gesundung beigetragen.


Am Samstag um 9 Uhr trafen wir uns dann vor dem Start zum Fototermin. Alle waren schon Heiß auf die Läufe, und das bei Temperaturen im einstelligen Bereich.

Für ein Laufteam aus Teneriffa gefühlte - 20 Grad.


Um 10 Uhr starteten Alois, Arndt, und Ilona zum 50 Km Albmarathon und Sigge zum 25 km Rechberglauf.

Celine, Werner und Alexander zum 10 km Lauf

und unser Nesthäckchen Xenia zum 1,8 Km Lauf.

 

 

 

 


 

Das waren die Zeiten im Einzelnen:


50 km Lauf: Alois AK 55   5:35:24 30/208

                  Arndt AK 40   5:45:14 29/231

                  Ilona  AK 45   5:45:14 08/34


25 km Lauf: Sigge AK 45  2:27:38 24/135


10 km Lauf: Celine WJU18     57:35  06/52

                  Alexander M 35   57:47  23/166

                  Werner     M 60   57:47  08/167


1,7 km Lauf: Xenia WKU12   08:35  06/19 

 

Insgesamt sind das gute Zeiten und jeder hat sein Bestes gegeben. Aber am meisten hat der Spass am Laufen und die geselligen Stunden zusammen unter Freunden überwogen.

Dieses Erlebnis bleibt im Gedächtnis und vielleicht gibt es eine neue Auflage 2017.

Nos Vemos en tenerife!


25.06.2016 Essinger Panoramaläufe

Gestern waren die Essinger Panoramaläufe. Spontan haben wir ein kleines Team gestellt. Sigge und Alois zum Vitus König Gedächtnislauf über 23 km und Claudia und Celine zum Sparkassen Lauf über 10,5 km. Gudrun war auch dabei und hat mit großer Erfahrung das Coaching bereitgestellt. Celine hat in Ihrer AK den 2. Platz erreicht und ist damit zum zweiten Mal auf dem Podest gestanden. Herzlichen Glückwunsch! Sigge hat mit einer grandiosen Zeit von 2:10 gefinisht. Für Ihn die bisherige Bestleistung. Auch Ihm herzlichen Glückwunsch! Auch Claudia hat Bestzeit erreicht. Herzlichen Glückwunsch! Das hat bestimmt mit dem Trainingslager auf Teneriffa zu tun..... Ich selbst bin mit einer Zeit von 2:04 gefinisht. Eine sehr schöne Strecke, die anspruchsvoll mit einigen knackigen Anstiegen gewählt ist. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal da.




03.04.2016 Mediamarathon Las Galletas

Wieder einmal sind wir in Las Galletas gestartet. Es war einer unserer ersten Wettkämpfe auf der Insel. Und so starten wir hier schon aus traditionellen Gründen, wann immer es geht. Dieses Jahr war der Start vom Erfolg gekrönt. Zum ersten Mal bei einem Straßenlauf auf der Insel ist Waldo in die Ränge gelaufen. Es hat sich gezeigt, dass die vielen Trainingskilometer für den in diesem Jahr sehr frühen Bluetrail auch hier schon Früchte tragen. Platz 3 in Veterano 55 waren der Lohn.

Gudrun wurde 8.in der Kategorie Veterano 55. Ein bisschen hart ist das schon, wenn Sie sich mit über 10 Jahre jüngeren Mädels messen muss. Aber das tut der Leistung keinen Abbruch. Wir waren wieder dabei und haben viele Freunde und neue Lauffreunde getroffen.

Mediamarathon Las Galletas


30.01.2016 Meridiano Marathon El Hierro

1. Platz in Ak 65 für Gudrun im Trail. Ein Lauf mit einer Länge von 7 km und einem Abstieg von 1.267 Hm, die es in sich hatten. Extrem schwer zu laufender Abstieg.

Super Leistung!!

Platz 13 in der Ak 55 für Waldo im Marathon. 42 Km, 5:042 Hm in 7:11:10; Es war nicht nach Plan gelaufen. Ziel war unter 7 Std zu bleiben. Das Rennen zu schnell angegangen, so dass nach dem zweiten Anstieg nach Sabinosa die Körner fehlten. Aber trotzdem ein toller Lauf in einer typisch canarischen Landschaft. Für 2017 braucht man ja auch noch Ziele. Ich denke, wir kommen wieder. Ein Lauf mit und unter Freunden.

Meridiano Marathon 2016


Laufen auf den Kanarischen Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, La Gomera, El Hierro und La Palma

2015/ 2016 ist das Jahr des TrailCup der Canaren

 

Mein Ziel:

Auf jeder Insel den jeweils längsten Traillauf zu finishen.

Vorausgesetzt, ich bleibe von Verletzungen verschont.

 

5.Termin: 30.01.2016   el Hierro  Mediteranotrail 42 km (Zugabe kein Ultra)

6.Termin: 05.03.2016   Gran Canaria Transgrancanaria 125 km

1.Termin: 09.05.2015   La Palma Transvulcania 73,3 km Finish!

2.Termin: 27.06.2015   La Gomera Paradiestrail 58 km Finish! 2. AK 55

3.Termin: 26.09.2015:  Fuerteventura Coast to Coast 90 km Finish! 1. AK 55

4.Termin: 24.10.2015   Teneriffa Tenerife Bluetrail 97 km DNF

 

Dazwischen steht noch ein Start in Leipzig über die Bambinistrecke 50 km an und die Teilnahme von Waldos Laufteam an der ersten 10 x10 km Staffel. 

Platz 3 M 55 50 Km 4:54:50

Platz 5 Staffel 10:32:20 



26.09.2015 Coast to Coast Fuerteventura

1. Platz Ak 55Ein super Trail. Tolle Landschaften, Barancos durchlaufen, bergauf und ab, ein Tor zum Meer und dann auf die Klippe klettern, weiter wieder ein Baranco jetzt nach oben, eine kleine Kirche mitten im Baranco, mit einer 2,50 m hohen Mauer umfriedet, egal irgenwie drüber, weiter gehts durch dschungelähnliche Landschaften, noch vier steile Gipfel erklimmen, dann ins Ziel, Finish und Platz 1.......ein wahnsinnslauf geht zu ende. Geschafft, aber stolz wie Bolle.

Coast to Coast 2015



 

15.08.2015 Landesmeisterschaften im Ultralauf in Leipzig

Platz 3 M 55         

Platz 5 Staffel


Für Waldo´s Laufteam ein toller Erfolg.

Wir waren das erste Mal beim Staffelwettbewerb dabei, der dieses Jahr das erste Mal ausgelobt wurde. Leider konnten nur 5 Teilnehmer die Reise mit antreten, so dass die 100 Km in Form von 10 x 10 Km Runden um den Auensee nur durch mehrmaliges starten der Teilnehmer erreicht werden konnten. Jeder hat sich voll ins Team eingebracht un nach 10:32:20 Std haben wir gemeinsam das Ziel geschafft.

Im 50 Km Lauf hat Alois Waldenmaier seine Bestzeit vom letzten Jahr deutlich verbessert und ist damit auch auf dem Treppchen gestanden. Mit einer Zeit von 4:54:50 Std ist er als 3. der M 55 ins Ziel gelaufen. Nach der Siegerehrung war dann noch eine Runde für das Team fällig.

Es hat riesigen Spass gemacht und wir hoffen, dass am 20.08.2016 wieder möglichst viele Teilnehmer dabei sind, wenn die nächsten Meisterschaften ausgetragen werden.


 

Folgende Zeiten wurden gelaufen:

 

1. Runde Celine Eiberger         1:00:02

2. Runde Claudia Schneider     1:05:10

3. Runde Gudrun Lehmann       1:20:51

4. Runde Siegfried Eiberger      0:49:52

5. Runde Celine Eiberger          1:06:18

6. Runde Claudia Schneider      1:09:04

7. Runde Siegfried Eiberger       0:53:59

8. Runde Alois Waldenmaier     1:02:24

9. Runde Claudia Schneider      1:09:24

10.Runde Siegfried Eiberger      0:55:35

 

Supergesamtzeit für 100 km 10:32:25 


 

Somit haben wir gemeinsam das Team hervorragend vertreten. Was in Zahlen ausgedrückt sich so darstellt:

150 km in einer Zeit von 10:32:25

5 Teilnehmer

je Teilnehmer durchschnittl. 30 km

je Teilnehmer durchschnittl. 4:12 min/km

Wahnsinn!!!!

27.06.2015 Paradisetrail La Gomera

zum 2. Mal in diesem Jahr ein Platz unter den ersten drei! Gudrun hat in der Veterano II Platz drei erkämpt! Sensationell! Ich Platz 11 Veterano II


09.05.2015  Transvulcania La Palma

Platz 21 Veterano II


07.02.2015 Meridiano Marathon 

Platz 3 in Veterano B (AK 55)

Meridianomarathon 2015



 

 

 

 


 

Laufbericht Gran Canaria Marathon 26.01.2014 

 

Läuferherz was willst Du mehr! Es ist Januar, herrlicher Sonnenschein, blaues Meer und Sandstrand......das war der erste Eindruck, als wir in Las Palmas ankamen, um das Hotelzimmer zu beziehen. Mit der Fähre sind wir von Teneriffa nach Gran Canaria übergesetzt um den ersten Marathon 2014 zu bestreiten. 

Es wurden drei Distanzen angeboten, 10 km, Halbmarathon und Marathon. Waldos Laufteam war in zwei Disziplinen vertreten. Gudrun lief 10 km und Waldo den Marathon, was sonst. Denn wenn ein langer Lauf angeboten wird, dann läuft er auch den langen. Sein Credo: warum den kurzen laufen, wenn es den langen gibt!

Um 08:40 Uhr war der Start für den 10 km Lauf. Begleitet von tausenden Zuschauern gab der Superläufer Haile Gebreselasie den Startschuss. Die Läuferschar setzte sich in Bewegung, um die Stadt Las Palmas in einer kleinen Runde zu besichtigen. Bei angenehmen Lauftemperaturen so um die 18 Grad belegte hier Gudrun einen phantastischen 4. Platz in Ihrer Altersklasse. Superleistung und herzlichen Glückwunsch!

Um 9:00 Uhr der Start für den Halb- und Marathon. Auch hier gab der Ausnahmeathlet Gebreselasie den Startschuss ab. Es ging für die Halbmarathonläufer in einer Runde einmal durch die Stadt. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt und in die Flaniermeile, wo bereits tausende Zuschauer Spalier standen und eine super Stimmung erzeugten. Die Läufer wurden von der Euphorie regelrecht getragen. Nach einer Runde war für die Halbis Schluß, die Marathonis zogen noch eine Runde durch. Jetzt kam auch noch die Sonne in voller Stärke durch, so dass auch die Temperaturen schon um die 25 Grad erreichten. Jetzt hieß es dranbleiben und Schritt halten. Ab Km 37 waren wir wieder im Stadtzentrum und die Anfeuerungen der Zuschauer waren jetzt für Mobilisierung der Reserven sehr brauchbar. Die letzten unendlich langen 4 km wurden wir förmlich ins Ziel getragen. Und dann der Moment, als die Ziellinie überlaufen wurde, ein super gutes Gefühl. Die eigene Vorgabe unter 4 Stunden zu bleiben mit 3:58 h deutlich geknackt. Platz 19 in der AK 55 ist ein guter Start ins ein guter Start ins Laufjahr. 

 

Geschafft!

 

 


 


 


 


 


 


 


 Stadtlauf Schwäbisch Gmünd 15.03.2014 Halbmarathon


Gut vorbereitet ging´s an die Strecke. Aus den Vorjahren ist diese bestens bekannt. Somit war die Renneinteilung auch leicht. Die erste Hälfte etwas verhaltener beginnen und nach dem Wendepunkt alles raushauen. Der einzige negative Punkt war das Wetter. Kalt. regnerisch und ein böiger Wind machten dann schon zu schaffen. 

Aber dennoch konnte ich meine Zeit aus dem Vorjahr um 4 Minuten verbessern. Ich wollte eigentlich die 1:40er Marke unterbieten, bin aber trotzdem sehr zufrieden. Nächstes Jahr gibts einen neuen Anlauf.


 


 


 


 


 

156

1.41.21

1370

Waldenmaier Alois

Waldos Laufteam

M55

14

0.51.23

 

Vertical Trail Los Gigantes - Santiago del Teide 29.03.2014


 

Was für ein Unterschied. Strahlender Sonnenschein und angenehme 25 Grad Temperatur. 2 Wochen nach dem Stadtlauf. Dieser Lauf führt auf einem Wanderweg von Los Gigantes nach Santiago del Teide. Insgesamt ca 1000 HM sind auf einer Strecke von 8,5 Km zu bewältigen. Gleich vom Start weg geht es erstmal steil berauf, dann folgt ein kleines Stück mit mäßiger Steigung, was aber mit ca 200 m recht bescheiden ausfällt. Von da an geht es bergauf, nach Tamaimo und weiter nach Santiago. Ich hatte bis dahin noch kein Gefühl für die Laufzeiten auf diesen Strecken und habe mir vorgenommen, einfach mal loszulaufen und dann schaun mer mal. 


Ich habe meine Lehrstunde erhalten. Auch wenn es "nur" 8,5 Km waren, so hat es der Berg doch in sich. Letztendlich habe ich es in 1:18 h geschafft. Nach anfänglicher Enttäuschung konnte ich mich aber dennoch freuen, da insgesamt über 20 Läufer während des Rennens ausgestiegen sind. Auch hier gilt, das nächste Jahr greife ich wieder an. Jetzt kennen ich die Strecke, dann ist es einfacher die Kräfte einzuteilen. Die Strecke selbst ist einfach traumhaft schön. Zerklüftete Wanderwege, harte Anstiege und traumhafte Ausblicke bleiben als unvergessliches Erlebnis hängen. 


 


 


 


 

Laufbericht Einsteinmarathon

Am 29.09.2013 war Waldos Laufteam mit 2 Startern erfolgreich vertreten. Ich hatte hier noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr habe ich mich auf meinen Laufsensor verlassen(km Tempo) und nach 38 km gemerkt, dass meine Zielzeit von 4 Stunden nicht mehr zu schaffen ist.(aufgrund der schon länger herliegenden Kalibrierung)  Ergebnis war 4:02! Was für ein Ärger!!!! 2 Minuten drüber. Ein neuer Anlauf nun in diesem Jahr. Ein Marathon war zur Vorbereitung auf den Ultra Trail in Teneriffa zwar eingeplant, aber hier war vorgesehen, eine Zeit von 5:30 zu laufen, um das Renntempo beim Ultra Trail zu trainieren. Hab mich aber dazu nicht entschließen können, da diese Zeit sehr schwer zu laufen ist. (zu langsam für die Strecke) Also habe ich mich entschlossen, wenigstens die 4 Std Marke zu unterbieten damit die Welt wieder in Ordnung ist. Meinen Trainingslauf ersetzte ich dann eine Woche später mit einem 50 Km Lauf im Trailtempo. Hierzu habe ich dann die Strecke des Albmarathons genommen. Waren dann von zu Hause aus 53 km ganz gemütlich in 6:30 Std.  

Start war in Ulm um 09:00 Uhr am Sonntag beim Messezentrum. Ideale Bedinungen zum Laufen. Und los gings. Mit einem Tempo von 5:25 pro km lief es sehr gut. Die schöne Strecke an der Donau entlang und dann in die Innenstadt rein war zwar schon bekannt, aber es ist immer wieder ein Erlebnis, von so vielen Zuschauern angefeuert zu werden. Dann trennten sich die Wege an der Marathonweiche. Die "halbis" sind Richtung Ziel abgebogen und die "ganzen" haben Ihre Spur weitergezogen. Nochmal durch die Stadt mit den vielen Zuschauern, dann gings in die Natur raus. Richtung Wiblingen an der Donau entlang, aber gerade um die kritischen Kilometer waren die Läufer "allein". Nach 36 km hat mich dann der Mann mit dem Hammer gestreift. Kribbeln in den Fingerkuppen signalisierte,  etwas Tempo weg nehmen. Schade, ich war auf dem Weg zu 03:45 Std. Gesundheit geht aber vor. Die 4 Stunden waren nicht in Gefahr. Außerdem stand ja auch noch der Ultra Trail auf dem Spiel. Jetzt eine Verletzung, das wäre extrem ärgerlich. Die letzten Kilometer gings dann wieder in die Stadt Richtung Münsterplatz, eine jubelnde Zuschauermenge, auch der Sprecher im Zielbereich war schon lange zu hören, und dann finish, 03:56:08. Ziel erreicht. Marathon erfolgreich beendet. Ein ganz kleines schlechtes Gewissen, weil ich die selbstgemachten Vorgaben im Trainingsplan nicht eingehalten habe, aber die Freude über das erreichte Ziel hat dann doch die Oberhand gewonnen. 3 Wochen später, das hier angemerkt, hat dann trotzdem alles noch funktioniert.

Eine weitere Starterin von Waldos Laufteam war Gudrun. Nach einer Knie OP im März hatte sie sich vorgenommen, in Ulm beim 10er zu starten. Mit Hilfe unseres Trainingsplans, eisernem Willen und der Unterstützung unseres Freundes Rainer Nist, der in Schwäbisch Gmünd eine Physiotherapiepraxis betreibt, hat sie dieses Ziel umsetzen können. Sie kam als 2. in Ihrer Altersklasse überglücklich ins Ziel. Das Knie hat gehalten und so war dieser Erfolg nocheinmal so schön. Herzlichen Glückwunsch von Waldos Lufteam. 

Laufbericht Blue Trail Tenerife

Am 18.10.2013 um 0:00 Uhr war es soweit. Ein halbes Jahr spezielles Training und Vorbereitung waren vorbei. Nun kam die Stunde der Wahrheit. War das Training genug für diese Strecke? 101,6 km und 11.078 HM waren zu bewältigen. Einmal quer über die Insel. Der höchste Punkt war die Bergstation der Teideseilbahn mit 3.555 Hm. Der Lauf hat seinem Titel alle Ehre gemacht. "Vom Meer zum Himmel" war der Tenor.

Der Start war im Hafen von Los Cristianos, von hier aus ging es entlang der Hafenpromenade, vorbei an den Restaurants, wo die Gäste auf den Terrassen saßen und uns zujubelten. Wenga, wenga, hallte es durch die Straßen. Dann begann der Anstieg, zwar bedächtig aber konstant. Hinauf zur Autobahn, diese wurde unterquert um dann nach ca 200m auf die Trailstrecke abzubiegen, die hinauf nach Arona führte. Dort war der erste Kontrollpunkt. Dieser sollte spätestens nach 2 Stunden erreicht sein. 1:44 Std, erstes Etappenziel erreicht. Weiter gings nach Ifonche, dort waren es dann bereits 1040 HM. Hier war die zweite Verpflegungsstelle. Von hier aus ging es nur noch auf schwierigen Wanderwegen weiter. Die Strecke führte durch eine wunderschöne zerklüftete Landschaft, die im sanften Licht des Vollmondes lag. Es war ein atemberaubender Blick. Vor mir die rote Lichterkette der "Rücklichter" meiner Laufkameraden und Kameradinnen, die sich den Berg hinauf durch die Bäume schlängelte und links und rechts taten sich Krater und Abgründe auf. Dann ist es passiert, an einer Abzweigung nicht konzentriert und schon bin ich auf dem falschen Pfad weitergelaufen. Ich habe das aber zunächst nicht bemerkt, da ich mich von der Spitze einer kleinen Gruppe schon abgesetzt hatte und den Anschluß an die nächste Laufgruppe schaffen wollte. An einer weiteren Kreuzung mit einer Fahrstrasse habe ich dann keine Markierung gesehen und dies kam mir schon "spanisch" vor. Die Strasse führte nach rechts den Berg hoch und nach links den Berg hinunter. Da das nächste Etappenziel, Vilaflor das höchste Bergdorf Spaniens war, habe ich mich entschieden zunächst bergauf weiter zu laufen, wo ich hoffte, eine Markierung anzutreffen. Als aber nach ca. 400m immer noch keine Markierung zu sehen war, drehte ich um und lief den Weg zurück und dann bergab weiter. Als ich hier nach ca 250 m eine geschlossenen Schranke vorfand, war mir klar, dass dieser Weg nicht stimmen kann. Also zurück zur Kreuzung und erst mal warten, ob die überholten Läufer hier ankommen. Dies war nicht der Fall und mir lief die Zeit davon. Deshalb lief ich den Weg zurück und habe dann in der Dunkelheit endlich wieder Lampen und Rücklichter im Wald gesehen. Von der Organisation wurde ein Schlußläufer eingesetzt, der die Markierungen nach dem Durchlauf des letzten Läufers entfernen sollte. (im Nationalpark bleibt nichts hängen) Just in dem Moment, als die letzten Markierungen an der verfehlten Kreuzung entfernt wurden, kam ich um die Ecke. Was für ein Glück!! Eine Minute später wäre nichts mehr von einer Markierung zu sehen gewesen. Ich will daran gar nicht weiter denken. Es ist gut gegangen. Nun aber war Eile geboten. Die Etappe nach Vilaflor mußte spätestens um 05:30 Uhr gemeistert sein. Wieviel Zeit hatte ich verloren? Ich hatte keine Ahnung, wie weit dies noch war und wie weit die anderen Laufer schon voraus sind. Also Beine in die Hand und ab. Ich wollte nicht wegen so eines dummen Fehlers aus dem Rennen genommen werden, nach all dem Training. Ohne weiter auszuholen, nach 05:27 Stunden lief ich in Vilaflor über die Matte. Das war knapp, aber ich war weiter dabei. Nun ging es durch Vilaflor ertsmal bergabwärts, was aber spätestens am Ortsende vorbei war. Ab jetzt ging es nur noch bergauf. Vorbei an der "Mondlandschaft" hinauf zum Montana de Arepas, dann zum Montana de Guajara, mit seinen 2718 Hm. Ein ganz schönes Stück "Arbeit" Von 1466 Hm bis auf       2500 HM mit ca. 12 km Streckenlänge und sehr schwierigem Gelände. Dann kam endlich der Abstieg in die Canadas. Hier war die nächste Kontrollstelle und ein markanter Punkt erreicht: 42 km. Die Marathondistanz war bezwungen! Nun konnte man ganz gut auf der nur leicht welligen Fahrstrasse Richtung El Potillo rollen.

Das tat gut und ich war wieder gut in der Zeit. In El Portillo wurde ich von meiner Frau und meinen Freunden herzlich empfangen. Nach einigen Fotos und einer Stärkung mittels Pasta ging es weiter zum "Meisterstück". Der Aufstieg zu Teide stand bevor. 13 km mit einer Steigung von ca. 1500 hm standen bevor. Also los. 

Es hat sich wie befürchtet herausgestellt, dass dieser Streckenteil extrem Kraft kostet. Hinauf zum Montana Blanca, bei 2748 HM. Hier war eine weitere Verpflegungsstelle eingerichtet. Hier wollte ich nocheinmal kurz durchatmen und mich mit Bananen und Isogetränk stärken, bevor ich zum Gipfelsturm aufbrechen wollte. Dann kam eine "erfreuliche" Wendung. Die Helfer teilten mir mit, dass die Strecke geändert wurde. Der Gipfel des Teide ist gesperrt. Dort oben jagen Stürme mit bis zu         80 km/h und es hat minus 8 Grad. Also ging es von nun an abwärts Richtung Puerto de la Cruz. Aber wie weit es von hier bis zum Ziel noch war, blieb zunächst noch unklar. Die Strecke ging nun hinab von Montana Blanca auf ein Plateau und war recht gut zu laufen. Leider hat mich hier wohl mein "Ritt" nach Vilaflor eingeholt. Das rechte Knie hat angefangen, bei unbedachten Bewegungen in der Bergabbewegung zu schmerzen. Aber ich wollte ins Ziel und die zur Verfügung stehende restliche Zeit war völlig ausreichend, dieses Vorhaben notfalls "marschierend" zu meistern. Die gelaufene Zeit war jetzt nicht mehr so wichtig. Zielsetzung hieß ab sofort "Finish".  

Im Ort Los Realejos traf ich Ernesto, ein Läufer aus Cran Canaria. Er war ähnlich gezeichnet wie ich. Auch das rechte Knie. Wir haben uns englisch verständigen können und beschlossen, gemeinsam ins Ziel zu "gehen". Zwischendurch mußten wir uns den Bestrebungen der Santäter immer wieder mal widersetzen, die uns "freundlicherweise" aus dem Rennen nehmen wollten. In Los Realejos wurde ich wieder von meiner Frau und Freunden empfangen, die natürlich schon sorgenvoll auf die Uhr geschaut haben. Da ich in den Bergen keinen Empfang hatte, konnte ich sie nicht über die Verletzung und den zeitlichen Verzug unterrichten. Erst kurz vor der Ortschaft war wieder Kontakt möglich. Dann ging es weiter über San Vicente, Mirador de San Petro am Meer entlang Richtung Puerto. Zwischenzeitlich wurde wohl auch die Rennleitung über die Ankunft von 2 "Invaliden" informiert. So waren wir überrascht, als wir in die Stadt reinkamen und von einer Polizeieskorte mit 2 Motorrädern (Blaulicht und Sirene) begleitet wurden. An den Straßen standen die Menschen und jubelten uns zu, als wären wir die Sieger dieses Rennens. Der Rennleiter kam die letzten 3 km entgegen und ist mit uns mitgegangen.   

Dann im Zielkanal dieser überwältigende Empfang der Zuschauer. Sie haben gejubelt und uns beglückwünscht. Es war ein phantastisches Gefühl, wie diese Leute auch so eine Leistung eingestuft haben. Überglücklich habe ich meine Frau umarmt und mich riesig über dieses Erlebnis gefreut.  

21 Stunden Laufzeit, trotz Verletzung, in einem der härtesten Bergrennen der Welt. Es ist unglaublich, aber wahr. Ernesto und ich haben uns für das Rennen 2014 bereits verabredet. Wir werden sicher noch mehr Laufevents miteinander bestreiten. Am 26.Januar 2014 starten wir beim Marathon auf Gran Canaria und am 1.März 2014 starten wir beim Transgrancanaria, einem Trail mit 123 km Länge auf seiner Heimatinsel. 

Zum Ultratrail Tenerife bleibt abschließend zu sagen, dieser Lauf wird in meinem Kalender nicht mehr fehlen. Die Organisation, die Landschaft und die Strecke, die Kanarios selbst, es war überwältigend. 

Alle, die ähnlich laufbegeistert (verrückt?) sind, sind eingeladen bei Waldos Laufteam mitzulaufen. Die Anmeldeformalitäten und Unterkunfte können ebenfalls über Waldos Laufteam vermittelt werden. 

Ein wichtiger Hinweis aber noch zum Schluß: Bei uns sind alle Läufer/innen herzlich willkommen und wir werden alle im Rahmen der vereinbarten Ziele betreuen und fördern. Die Teilnahme an Utras ist nicht Bedingung. 


Laufbericht Gran Canaria Marathon 26.01.2014 

 

Läuferherz was willst Du mehr! Es ist Januar, herrlicher Sonnenschein, blaues Meer und Sandstrand......das war der erste Eindruck, als wir in Las Palmas ankamen, um das Hotelzimmer zu beziehen. Mit der Fähre sind wir von Teneriffa nach Gran Canaria übergesetzt um den ersten Marathon 2014 zu bestreiten. 

Es wurden drei Distanzen angeboten, 10 km, Halbmarathon und Marathon. Waldos Laufteam war in zwei Disziplinen vertreten. Gudrun lief 10 km und Waldo den Marathon, was sonst. Denn wenn ein langer Lauf angeboten wird, dann läuft er auch den langen. Sein Credo: warum den kurzen laufen, wenn es den langen gibt!

Um 08:40 Uhr war der Start für den 10 km Lauf. Begleitet von tausenden Zuschauern gab der Superläufer Haile Gebreselasie den Startschuss. Die Läuferschar setzte sich in Bewegung, um die Stadt Las Palmas in einer kleinen Runde zu besichtigen. Bei angenehmen Lauftemperaturen so um die 18 Grad belegte hier Gudrun einen phantastischen 4. Platz in Ihrer Altersklasse. Superleistung und herzlichen Glückwunsch!

Um 9:00 Uhr der Start für den Halb- und Marathon. Auch hier gab der Ausnahmeathlet Gebreselasie den Startschuss ab. Es ging für die Halbmarathonläufer in einer Runde einmal durch die Stadt. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt und in die Flaniermeile, wo bereits tausende Zuschauer Spalier standen und eine super Stimmung erzeugten. Die Läufer wurden von der Euphorie regelrecht getragen. Nach einer Runde war für die Halbis Schluß, die Marathonis zogen noch eine Runde durch. Jetzt kam auch noch die Sonne in voller Stärke durch, so dass auch die Temperaturen schon um die 25 Grad erreichten. Jetzt hieß es dranbleiben und Schritt halten. Ab Km 37 waren wir wieder im Stadtzentrum und die Anfeuerungen der Zuschauer waren jetzt für Mobilisierung der Reserven sehr brauchbar. Die letzten unendlich langen 4 km wurden wir förmlich ins Ziel getragen. Und dann der Moment, als die Ziellinie überlaufen wurde, ein super gutes Gefühl. Die eigene Vorgabe unter 4 Stunden zu bleiben mit 3:58 h deutlich geknackt. Platz 19 in der AK 55 ist ein guter Start ins ein guter Start ins Laufjahr.